Ein neues Verfahren kann nach Prostataoperationen Beschwerden reduzieren. Mehr dazu im Beitrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit Video.
Nach einer Prostataoperation können sich in manchen Fällen Lymphansammlungen im Bauchraum bilden. Diese sogenannten Lymphozelen können Beschwerden verursachen und eine weitere Behandlung notwendig machen.
Ein Forschungsteam unter Beteiligung der Universitätsmedizin Mannheim (Ansprechpartner ist Prof. Dr. med. Karl-Friedrich Kowalewski, M.Sc., FEBU, Geschäftsführender Oberarzt) hat untersucht, wie sich dieses Risiko verringern lässt. Im Fokus steht eine Gewebebarriere im Bauchraum, die während der Operation eingesetzt wird. Ziel ist es, den Abfluss von Lymphflüssigkeit gezielt zu beeinflussen und Komplikationen zu vermeiden.
Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines systematischen Reviews und einer Metaanalyse ausgewertet. Sie zeigen, dass der Einsatz dieser Technik vielversprechend ist und die Häufigkeit von Lymphozelen reduzieren kann.
Weitere Hintergründe und Einblicke bietet ein Beitrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: Zur vollständigen Meldung
Video zur Studie:
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